Stand: September 2007
Seit dem Schuljahr 98/99 wurden in der pädagogischen
Zielsetzung und der Organisation der Oberstufe einige Veränderungen
vorgenommen, die im Laufe der Jahre immer wieder behutsam verändert worden
sind.
Einige Merkmale haben sich jedoch sehr bewährt und sind auch in diesem Schuljahr wieder bei der Stundenplanung der einzelnen Oberstufen- Klassen berücksichtigt worden.
Jede Schülerin und jeder Schüler ab der Klasse 7 erhält pro Woche folgendes Unterrichtsangebot:
3 Stunden Hauswirtschaft
2 Stunden Technik
2 Stunden Bildende Kunst
2 Stunden Textiles Werken
1 Stunde Förderunterricht
1 Stunde PC- Unterricht
Die Gruppe der Mädchen der Klasse 9 erhält ihren
Hauswirtschaftsunterricht in der Kaufmännischen und Sozialpflegerischen Schule
in Rottweil.
Das Textile Werken wird für die Mädchengruppe ebenfalls an der Berufsschule
angeboten.
Die Technikgruppe unserer Neuntklässler besucht
ebenfalls die Berufsschule und lernt dort das Berufsfeld Metalltechnik kennen.
Die Jungs der
neunten Klasse erhalten anstelle von TW noch 2 weitere Stunden Technik in
unserer Schule.
Es hat sich gezeigt, dass reine
Mädchengruppen und reine Jungengruppen in der Regel besser zu führen sind.
Ganz sicher kann intensiver auf die Interessen der Jugendlichen eingegangen
werden.
Wir versuchen, jeder Schülerin und jedem
Schüler auf Grund individueller Entwicklungsstände gerecht zu werden.
Dazu gehört auch, dass nicht alle in der Lage sind, ganzjährig ein
Tagespraktikum durchzuführen.
Sehr oft sind in der 9. Klasse noch orientierende Praktika in verschiedenen
Betrieben notwendig, um Neigungen
und Fähigkeiten besser herauszufinden.
Seit September 2004 besteht für Schülerinnen
und Schüler eine verstärkte Berufsschulpflicht. Es ist also für Abgänger
unserer Schule
notwendig, wenn sie keinen Ausbildungsplatz nachweisen können, dass sie die
Berufsschule besuchen.
Im September 2004 wurde an den Kaufmännischen und Sozialpflegerischen Schulen
ein Förder- BVJ eingerichtet, dessen Besonderheit
darin liegt, dass an 2 Tagen pro Woche die Schülerinnen und Schüler in einem
Betrieb als Praktikanten tätig sind.
Aus dieser mehrjährigen Kooperation hat sich
nun der Wunsch beider Schulen herausgebildet, aus dem Förder- BVJ eine
Kooperationsklasse zu bilden.
Dass wir auf einem guten Weg sind, zeigen die oben beschriebenen
Verknüpfungen.
Allerdings findet nicht nur ein Schülertausch statt, sondern auch die Lehrer der Achert- Schule begleiten einerseits ihre Ehemaligen und andrerseits auch unsere Neunt- und Achtklässler im Unterricht an der Beruflichen Schule.
Seit Beginn der intensiven Zusammenarbeit,
also Herbst 2004,
ist auch die Jugendberufshelferin eine wichtige Partnerin geworden.
Die Anschlüsse, die sich nach den BVJ-
Jahren, in Zukunft wohl KFB2- Jahren, ergeben, sind für alle Beteiligten
schlüssiger und solider.
Das 10. Schuljahr mit verstärktem praktischen Anteil, anderem Lernort und
vertrautem Lehrpersonal stabilisiert die Entwicklung der Jugendlichen.
Ausgehend von den Überlegungen im Schuljahr 1998/99 setzen sich die beteiligten Kolleginnen und Kollegen aus der Oberstufe zum Ende eines Schuljahres immer zusammen, um die Gruppen für das kommende Schuljahr zu planen.
Bei der Zusammensetzung der Gruppen gehen wir sehr stark schülerorientiert vor. Auch in diesem Schuljahr ist es uns gelungen, reine Mädchen- bzw. Jungen- Gruppen zu bilden.
Die Oberstufenschüler sind außerdem wöchentlich im Computerraum, um dort den Umgang mit Word und dem Internet kennen zu lernen.